LUMIX G Profifotografen

LUMIX NAHAUFNAHME

LUMIX G Profifotografen – Ihre Aufnahmen kennt ihr. Vielleicht habt ihr auch bereits einige Tipps und Tricks unserer LUMIX Botschafter in eure Fotografie übernommen. Jetzt zoomen wir an die Menschen hinter der Kamera heran. Wie fühlt es sich an, das Hobby zum Beruf zu machen? Wie sieht ein Arbeitstag im Leben eines Bildprofis aus? Und von welchen Motiven träumt ein Fotograf, der zu den besten seines Metiers gehört? In unserer Serie „LUMIX Nahaufnahme“ verraten wir es euch.

 

VIVIANA GALLETTA


LUMIX G Profifotografen

Ich bin in Essen aufgewachsen und zur Schule gegangen.
Mit 16 Jahren begann ich mit dem Modeln und konnte damit neben der Schule mein Taschengeld ein wenig aufbessern.
Ein halbes Jahr bevor ich mein Abitur abgeschlossen habe, bin ich von Zuhause ausgezogen und habe das Modeln zu meinem Hauptjob gemacht.
2011 begann ich Architektur zu studieren, aber habe nach ein paar Semestern gemerkt, dass dieser Weg nicht der Richtige für mich ist.
Seither arbeite ich als Model und finanziere damit meine größten Hobbys: Reisen und Fotografieren. Damit habe ich in der Zeit einige Teile von den USA und Europas gesehen.
2015 habe ich mit meinem Freund nach langer Planung eine 3-Monatige Reise durch Südafrika und Südostasien unternommen.
Seit 2016 arbeite ich nun nicht mehr hauptsächlich als Model, sondern auch als Fotografin.

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INTERVIEW MIT VIVIANA


Wie bist du zur Fotografie gekommen und wann hast du gemerkt, dass Fotografie für dich mehr ist als nur ein Zeitvertreib?

Durch das Modeln habe ich viel von der Fotografie mitbekommen und konnte immer hinter die Kulissen schauen. Ab und an habe ich als Workshopmodel gearbeitet und hatte dort viel Zeit zum Zuhören und Zuschauen, was irgendwann mein Interesse geweckt hat, auch einmal zur Kamera zu greifen.

Mein damaliger Freund hatte sich zu der Zeit eine DSLR Kamera gekauft und mich öfter mal daran experimentieren lassen.
Damit wir uns nicht in die Quere kamen, habe ich mir das selbe Model zugelegt und wir sind zusammen auf die Jagd nach tollen Motiven gegangen. Mit der Zeit habe ich mich dann getraut, auch meine Freundinnen zu fotografieren.
So habe ich mir immer mehr Equipment zugelegt und meinen halben Freundeskreis fotografiert.
Leider kam irgendwann der Punkt, an dem ich technisch nicht mehr weiterkam. Anstatt mich einzulesen, habe ich die Kamera erst einmal zur Seite gelegt und immer weniger fotografiert.
Anfang 2016 hat Martin Krolop mich dazu inspiriert, einen Portrait Crashkurs mitzumachen, in dem man von Grund auf in 12 Lektionen fotografieren lernen kann. Ich durfte diejenige sein, die von ihm lernt und die Ergebnisse in den Videos präsentiert.
Diese einmalige Chance habe ich ergriffen und sehr viel lernen können. Ich bin über den Punkt hinaus gekommen, an dem ich nicht mehr weiterkam und habe eine ganz neue Sicht auf die Fotografie bekommen. Seither kann ich die Kamera kaum noch aus den Händen legen.
In dieser Zeit ist mir klar geworden, dass Fotografieren meine größte Leidenschaft ist und ich sie zu meinem Beruf machen möchte. Die Ergebnisse und das Feedback zu meinen Bildern bestärken mich in dem Wunsch und lassen mich weiterhin daran arbeiten.

Du bist Model – was hat dich bei deinen Shootings an den Fotografen immer beeindruckt oder auch gestört?

Beeindruckt haben mich immer wieder Fotografen, die mit wenig Equipment viel herausholen. Einige Fotografen brauchen tausende von Kameras, Filtern, Blitzanlagen, etc. und andere wiederum bloß ihre Kamera und das Tageslicht. Das macht für mich persönlich einen richtigen Künstler aus. Ich liebe natürliche Bilder und bin jedes Mal aufs Neue von diesen Fotografen beeindruckt, die es schaffen, durch vorhandenes Licht ein stimmungsvolles Bild zu erzeugen.
Gestört hat mich das andere Extrem. Tausend verschiedene Dinge, die unbedingt alle bei einem Shooting ausprobiert werden mussten und am Ende noch eine schöne dicke Schicht Photoshop und porenfreie Puppenhaut.
Mein Ziel ist es deshalb, aus wenigen Voraussetzungen das Beste herauszuholen, denn ich bin der Meinung, dass einen guten Fotografen nicht die Anzahl an Kameras und Equipment ausmacht, sondern das, was am Ende aus der Kamera herauskommt.

Welche LUMIX nutzt du? Welches Equipment nutzt du?

Seit dem Portrait Crashkurs nutze ich die Lumix GX80 mit folgenden Lumix Objektiven: 14 mm, 25 mm, 42,5 mm, 12 mm und 7-14 mm.

Welche Objektive verwendest du am liebsten und warum?

Am liebsten nutze ich das 25 mm Objektiv. Es ist klein, leicht und vielseitig einsetzbar, sowohl für Portrait- Fashion- und auch Street- und Landschaftsaufnahmen.
Für Landschaftsaufnahmen darf aber auch das 7-14 mm Objektiv nicht fehlen, welches ich immer dabei habe.  Durch den Weitwinkel und den Zoom ist man flexibel und bekommt weite Landschaften toll eingefangen.

Hast du deine LUMIX immer mit dabei? Oder nur bei Fotoeinsätzen?

Ich nehme meine Lumix oft zum Spazieren und Gassi gehen mit, denn meist findet man zufällig die schönsten Motive und ärgert sich, wenn die Kamera zuhause liegt. Inzwischen lege ich sie auch ins Auto, wenn ich zu Freundinnen fahre und ergibt sich die Situation, kann man spontan ein paar Bilder machen.
Insbesondere im Urlaub oder bei Städtetrips ist die Kamera für mich ein unverzichtbarer Begleiter!

 

 

Welche Funktionen sind dir bei deiner LUMIX besonders wichtig?

Das wichtigste bei meiner Lumix ist mir die Größe und ihr Gewicht. Ich liebe es, dass sie so klein und leicht ist und auch mal schnell in der Handtasche überall hin mitgenommen werden kann. Sie fällt nicht auf und es ist möglich, unauffällig Bilder an Orten zu machen, an denen man mit einer großen DSLR vielleicht weggeschickt werden würde.

Ein weiterer Bonus ist die Touchfunktion. So habe ich die Möglichkeit den Fokuspunkt an jede beliebige Stelle zu setzen, was bei fest angeordneten Fokuspunkten nicht möglich ist.

Sehr wichtig ist mir auch die WLAN Funktion, mit der ich die Bilder ohne Internetverbindung direkt auf mein Handy senden und somit sofort posten oder weiter versenden kann.

Im Urlaub ist dies besonders praktisch, da man oft kein Internet hat.

Da ich ein großer Schwarz-Weiß Fan bin, fotografiere ich auch direkt in Schwarz-Weiß. Es hilft mir dabei sehr, dass ich schon im Vorhinein Helligkeiten und Kontraste über die „Helligkeitsverteilung“ einstellen kann. So spare ich mir die Nachbearbeitung.

Wie findest du bzw. suchst du Orte aus, an denen du fotografieren und filmen möchtest?

Das ist immer unterschiedlich. Oft mache ich spontan Shootings aus und fahre mit dem Model durch die Gegend und wir halten, wo es uns gerade gefällt. Dabei kommen oft die besten Bilder heraus.
Inzwischen schaue ich mich überall wo ich gerade unterwegs bin nach schönen Hintergründen und Kulissen um, die ich gerne mit einem passenden Model fotografieren möchte und schreibe sie mir auf oder fotografiere sie ab.
Je nachdem, in welche Richtung das Shooting gehen soll, greife ich auch auf Orte zurück, die ich bereits kenne und die passen könnten.
Wenn ich mal gar nicht weiterkomme, schaue ich im Internet. Da findet sich immer etwas.

Hast du fotografische Vorbilder

Im Fashion- und Portraitbereich sind meine Vorbilder Größen wie Mario Testino, Peter Lindbergh, Ellen von Unwerth und Helmut Newton. Alle machen auf ihre Art beeindruckende, natürliche und fesselnde Bilder.

Im Bereich Landschaftsfotografie beeindrucken mich sehr viele Fotografen. Oft schaue ich mir die Bilder der National Geographic Fotografen an. Diese würde ich mir fast alle als Vorbild nehmen.

Kannst du uns verraten, was deiner Meinung nach einen wirklich guten Fotografen bzw. eine gute Fotografin auszeichnet?

Wie schon oben gesagt, macht für mich einen Fotografen nicht der Umfang und der Wert seines Equipments aus, sondern die Bilder, die am Ende herauskommen.
Dabei ist für mich sehr wichtig, dass der Fotograf ein gutes Auge für Bildschnitt, Farben, Lichtsetzung und Positionierung seines Objektes hat. Stimmt das, erzeugen die Bilder Stimmung und fesseln den Betrachter.
Fotografie ist eine Kunst und Kunst ist nicht immer perfekt. Für mich muss ein Bild daher nicht immer qualitativ perfekt sein, sondern kann gerne etwas unscharf sein oder darf auch mal rauschen.

Gibt es ein Wunschmotiv, welches du gerne einmal ablichten würdest? Einen bestimmten Menschen, eine Situation oder Metropole?

Es gibt einige Motive, die ich gerne einmal ablichten würde.
Wunderschön finde ich weite Landschaften, wie in Canada, Alaska und Skandinavien mit ihren Seen, Bergen, Eislandschaften, Wäldern und Flüssen.
Auch Metropolen wie Indien, Marokko und Japan mit ihren bunten Straßen und Märkten würde ich sehr gerne mal fotografieren.
Ein großer Traum ist es außerdem, wilde und scheue Tiere mal ganz nah vor die Linse zu bekommen.

Wen hättest du gerne einmal vor der Kamera und warum?

Es fasziniert mich sehr, ältere Menschen in verschiedenen Kulturen zu portraitieren. Deren Blicke und Falten erzählen verschiedenste Geschichten und regen zum Nachdenken an.
Als Model hätte ich gerne einmal Alena Blohm vor der Kamera. Für mich persönlich eine Naturschönheit, deren Bilder ich mir unheimlich gerne anschaue.

 

VIVIANAS GALERIE


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